Lifestyle

Ändert sich unser Blickwinkel mit der Zeit?

Kennt ihr das? Ihr hört etwas, lest etwas, unterhaltet euch mit jemanden über ein bestimmtes Thema und auf einmal lässt euch dieses Thema nicht mehr los? Es schwirrt in eurem Kopf herum, beim Frühstücken beim Abendessen, beim Duschen und natürlich auch vorm Einschlafen. Ich habe das tatsächlich oft und frage mich immer, woher das kommt. Warum beschäftigen uns manche Themen mehr als andere? Warum berührt mich dieses Thema bzw. lässt mich nicht mehr los? Die Antwort darauf werde ich wahrscheinlich niemals finden, doch ich schätze mal, dass es damit zusammenhängt, dass dieses Thema irgendeine Verbindung zu mir oder eine bestimmte Bedeutung hat. Von welchem Thema spreche ich?
Ihr werdet es gleich erfahren.

Ich verbringe so gerne Zeit auf anderen Blogs. Ich finde sie so inspirierend und finde es schön, dass man sich über verschiedene Themen austauschen kann. Egal ob es Blogs sind, die ich schon ewig bzw. eine Weile kenne, oder ob es neue Blogs sind, ich freue mich darüber Blogposts zu bestimmten Themen zu lesen. So las ich an einem Nachmittag einen Blogpost von Nadine von wörteraufreisen.de, in dem sie über verschiedene Seriencharaktere geschrieben hat. Dabei erwähnte sie Serena van der Woodsen aus Gossip Girl und dass sie den Hype um ihre Figur nie verstanden hat. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

Ich habe Gossip Girl das erste Mal vor vielen Jahren geschaut, kurz nachdem es rausgekommen ist und habe es von Sekunde Eins an geliebt. Natürlich war ich auch hin und weg von Serena van der Woodsen, das reiche Mädchen von der Upper East Side, das alles hat, was man sich nur wünschen kann. Abgesehen davon halten ihre Freunde immer zu ihr, sie ist wunderschön, hat den schönsten Körper überhaupt, ist so eine Liebe, möchte immer gerecht und ehrlich sein und verliebt sich in den netten Jungen von nebenan – so ungefähr. Zudem ist sie eine tolle beste Freundin, obwohl ihre beste Freundin gemein und manipulativ ist. Dieses Bild hatte ich von ihr, war immer Team Serena und fand alles, was sie trug und gemacht hat, total toll.

Nach einigen Jahren hatte ich mal wieder Lust darauf die Serie zu schauen und habe sie noch einmal von vorne durchgeschaut. Und irgendwie war ich überrascht. Ich mochte Serena irgendwie doch nicht mehr so, wie ich es beim ersten Durchschauen getan habe. Ich finde sie immer noch total hübsch (Blake Lively ist auch einfach nur der Hammer!) und sie ist auch eine liebe Person, doch irgendetwas hat mich die ganze Zeit gestört und genervt. Ich war zwischendurch wirklich sooooo genervt von ihr und habe mich gewundert, warum ich das beim ersten Mal nicht so wahrgenommen habe. Ich habe immer mehr mit Blair sympathisiert und ihre Gedanken und Taten nachvollziehen können (auch wenn sie nicht immer richtig waren). Blair tat mir so leid, weil sie immer an zweiter Stelle kam und sich alles nur um Serena gedreht hat.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum macht sie da so ein Fass auf und regt sich darüber auf?
Genau die Frage habe ich mir auch gestellt und habe festgestellt, dass es nicht mit Serena, Blair und Gossip Girl zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass ich angefangen habe darüber nachzudenken, warum sich meine Meinung so geändert hat und ob vielleicht meine Meinung zu vielen Dingen mittlerweile eine andere ist, als noch vor ein paar Jahren.

Und so begann das Gedankenkarussell, das mich beschäftigt und Tag und Nacht meine Gedanken eingenommen hat. Was mag ich eigentlich? Was mag ich nicht mehr? Denke ich, dass ich alte Serien und Serienfiguren mag/nicht mag, obwohl das gar nicht mehr der Fall ist? Mag ich Orte, die ich vorher nicht mochte, mittlerweile? Mag ich Gerichte, die ich bisher nicht ausstehen konnte, jetzt doch? Denke ich mittlerweile über Werte und Normen, Moral und das Leben anders, als ich es vorher je getan habe?
Ihr merkt, das Thema ist komplexer, als es am Anfang zu sein scheint. Man fängt an alles zu hinterfragen, egal ob es sich um sein eigenes Leben und Entscheidungen handelt oder um andere Menschen und ihre Entscheidungen. Würde ich vielleicht jetzt doch denselben Weg einschlagen wie eine Freundin, obwohl ich fest davon überzeugt war, dass ich das niemals könnte, weil es mir nicht gefällt oder ich es nicht kann?

Meine Mama sagt oft, wenn wir uns uneinig sind: „Warte mal ab, bis du in meinem Alter bist, dann siehst du das nochmal ganz anders.“ Hm. Kann schon wahr sein. Bisher habe ich nie wirklich weiter darüber nachgedacht. Ich bin ja noch weit weg von ihrem Alter. Doch jetzt frage ich mich, hat das was mit dem Alter zu tun? Verändern wir uns so stark, auch wenn wir noch jung sind und uns jemand eine Frage stellt, die wir vor drei Jahren noch anders beantwortet hätten? Ich weiß, dass sich „mit dem Alter“ Meinungen, Ansichten und Werte verändern, doch ich hätte nicht gedacht, dass das mit 24 Jahren geschieht, da ich nicht anders bin, als noch vor zwei oder drei Jahren. Und doch habe ich „mit dem Alter“ meine Meinung geändert. Vielleicht, weil ich ein paar Jahre mehr Lebenserfahrung habe, mal auf die Schnauze geflogen bin und gemerkt habe, dass es doch nicht so geht, wie ich es mir vorgestellt habe, weil ich vielleicht selber schlechte/gute Erfahrungen mit Menschen gemacht habe, was mich nun eines Besseren belehrt hat.

Ein gutes Beispiel, dass mir sofort in den Kopf geschossen ist, ist meine Einstellung zu Menschen/Freunden/Bekannten. Bedeutet: Früher hatte ich so viele Freunde/Freundinnen, viele verschiedene Freundeskreise und dann hier und da noch Leute kennengelernt und habe mich mit allen getroffen, mit allen Kontakt gehalten etc. Doch mittlerweile, logisch, ist die Bindung zu den meisten abgekappt und der Kontakt besteht eigentlich nur noch zu den engsten und wichtigsten Freunden, was mit der Zeit auch normal ist. Ich bin froh drum, denn die Freunde, sind wirklich Freunde, auf die ich immer zählen kann und denen ich mich anvertraue. Und das ist mir auch lieber, als 100 Freunde/Bekannte, wo die Freundschaft nie tiefer als auf einen Small-Talk geht. Genauso habe ich damals zu allem ja gesagt, weil ich Angst hatte etwas zu verpassen. Egal ob eine Party, Geburtstag, Shoppen in der Stadt, Eis essen gehen, Übernachtungsparty etc. Ich wollte immer dabei sein, aus Angst etwas zu verpassen, nicht dabei gewesen zu sein und alle nur darüber reden. Heute mache ich Treffen aus oder gehe zu Aktivitäten mit, zu denen ich möchte oder wo ich die Person unbedingt sehen möchte und nehme mir aber auch mal Zeit für mich, wenn ich der Meinung bin, dass ich zu müde bin oder es heute einfach keinen Sinn macht und ich einfach einen Abend auf der Couch mit meinem Freund brauche. Auch was diese zwei Punkte angeht, hat meine Mama zu mir gesagt, dass sich das irgendwann ändern wird. Und ich bin fest davon überzeugt gewesen, dass es immer so bleiben wird. Tja.

Ich hoffe, ihr versteht worauf ich hinauswill. Meine Gedanken haben mich einfach nicht mehr in Ruhe gelassen, da ich so vieles hinterfragt habe und mich gewundert habe, wie ich mich in so wenigen Jahren „verändern“ konnte. Wie seht ihr das? Seid ihr manchmal auch von euch selber überrascht? Oder gibt es etwas, worüber ihr früher (also vor ein paar Jahren) noch anders drüber gedacht habt, als heute? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir von euren Eindrücken erzählt, denn irgendwie hat mich das Thema nicht in Ruhe gelassen, Elisa xx

15 Kommentare

  • Miss Alice

    Ich muss zugeben, dass im Laufe der Zeit sich einiges geändert hat. Nicht nur mein Geschmack, man wird reifer, die Meinungen ändern sich und sogar viele Speiße mag ich auf einmal und umgekährt. Man bleibt trotzdem die gleiche Person. Toller Beitrag!

    Liebe Grüße
    Alicja

    • beautyinsimplicity

      Danke schön Alicja 🙂
      Das stimmt, man ist und bleibt dieselbe Person, die sich einfach mit der Zeit etwas verändert oder eben durch gesammelte Erfahrungen neue Ansichten dazugewinnt, was meiner Meinung nach auch nichts Schlechtes ist 🙂
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, Elisa xx

  • Maja

    Hmm..sehr interessantes und auch komplexes Thema. Ich verstehe genau, wovon du redest. Es scheint, als würden wir uns verändern mit der Zeit (tun wir ja auch, aufgrund unserer Erfahrung und verschiedenen neuen Lebenssituationen), doch im Grunde würde ich sagen, dass wir dieselbe Person bleiben, nur mit einer anderen Sichtweise. Ich kenne auch genügend Beispiele, wo meine Eltern mir irgendetwas gesagt haben, was ich für Schwachsinn hielt doch mittlerweile hat das alles Stand und Fuß. Ich glaube, dass wir mit der Zeit unseren Eltern viel ähnlicher werden, als uns lieb ist und deswegen wehren wir uns so dagegen. Ich denke aber, dass es auch was gutes hat, wenn wir uns weiterentwickeln 🙂

    • beautyinsimplicity

      Da kann ich dir zu 100% zustimmen! Wir verändern uns mit der Zeit, was auch gut ist 🙂 Diese Entwicklung ist auch für zukünftige Entscheidungen sehr wichtig, denn ich merke jetzt schon, dass ich mehr Wert auf andere Dinge lege, als als ich 18 Jahre alt war. Ich schätze so ist das Leben 🙂

  • Nicole Kirchdorfer

    Hi Elisa,
    da kann ich nur sagen: komm Du mal in mein Alter.
    Ich sage es mal so: im Grunde genommen ändert sich alles, immer wieder. Einstellung, Vorlieben, Bedenken usw. einfach alles. An dem 7 Jahres Rythmus ist meines Erachtens auch was dran.
    Aber: das macht Leben aus. Und: lieber einmal zuviel, also einmal zu wenig nachgedacht…

    LG Nicole

    • Ines

      Deine Gedanken kann ich gut verstehen. Mit 49 weiß ich, dass sich nicht nur Lebensumstände, sondern auch die eigene Perspektiven darauf ändern. Ich war immer Katzenfra und jetzt liebe ich einen Hund. Ich wollte nie ein Eigenheim und jetzt bin ich so dankbar dafür, mich dafür entschieden zu haben. Niemals wollte ich selbstständig arbeiten – aber seit 2005 möchte ich bitte nicht mehr angestellt arbeiten müssen.

      @Serie Ging mir so mit SATC. Beim ersten sehen war ich auf Carries Seite und fand das Verhalten von Mr. Big arschig. Später nahm ich sie als albernes, unreifes Huhn war und wechselte in sein Team.

      • beautyinsimplicity

        Ich finde es so erstaunlich, wie sich Perspektiven und Meinungen ändern. Genau solche „Kleinigkeiten“ meine ich. Hund oder Katze? Spielt ja eigentlich keine Rolle und doch hat man eine Präferenz. Wenn das Leben einem etwas lehrt, dann, dass man sich einer Sache nie zu sicher sein wollte 🙂

    • beautyinsimplicity

      Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Nicole! 🙂
      Von dem 7 Jahres Rhythmus habe ich noch nie gehört, aber klingt plausibel – so wie, dass sich die Haarstruktur alle 7 Jahre verändert 😀
      Das stimmt 🙂 da muss ich dir recht geben.
      Ich wünsche dir einen schönen Donnerstag, xx

  • miras_world_com

    Ich habe nur den Titel gesehen und wollte schon laut schreien JA! Wegen deine Mama muss ich schmunzeln… welche hat das nicht gesagt?! Ich habe zwar keine Kinder, aber ich habe schon öfter bei meinem Neffen gesagt, warte mal ab! Und tatsächlich, jedes Mal wenn wir uns treffen ist der andere Meinung. Auch ich merke schon bei simplen Sachen wie Essen oder Trinken, Sachen die ich früher nicht angefasst hätte- schmecken auf einmal. Ja… mit der Zeit ist man reifer und es kann passieren, dass man die Meinung ändert. Liebe Grüße!

    • beautyinsimplicity

      Vielen Dank für deinen Kommentar, Mira 🙂
      Ich glaube, da geht es vielen so wie dir. Man sollte öfter seinen Eltern bzw. Menschen, die älter sind, als man selber, zuhören und auch darüber nachdenken, anstatt es einfach zu verwerfen und zu denken, ich werde schon recht haben.
      Das Leben ist so ein Auf und Ab und man erlebt so vieles, was einen nachdenken und seine Meinung ändern lässt. Doch vielleicht ist genau das „the beauty of life“, dass man sich nicht sein ganzes Leben festlegen muss.
      Ich wünsche dir einen schönen Tag meine Liebe, xx

  • Vanessa

    Liebe Elisa,
    ich kann deine Ausführungen total nachvollziehen. Auch ich habe früher über viele Dinge total anders gedacht, als ich es heute tue. Mit dem nächsten nahenden Geburtstag (ohoh ;)) reflektiere ich auch nochmal ganz anders und ehrlich gesagt: Mit 18 hätte ich nicht gedacht, dass ich mit (bald) 32 so über Dinge denke, wie ich jetzt denke. Meine Vorstellungen von Dingen, die mir dann wichtig sein könnten, sind ganz anders und ich mag auch viele DInge nicht mehr, von denen ich dachte, ich würde sie immer mögen – und andersrum! Aktuell denke ich auch viel über diese Gedanken und Emotionen nach und werde darüber auch bald schreiben. Du bist also nicht allein damit und es gehört alles dazu und ist richtig so, wie es ist!
    Und nach wie vor wird es auch Dinge geben, die du immer gut oder doof finden wirst – ich fand Serena schon immer nervig und Blair gut, ich habe schon immer Spaghetti geliebt und das wird sich auch nie ändern! 🙂

    Liebe Grüße an dich – ich liebe deine Gedankengänge!

    • beautyinsimplicity

      Danke danke danke Vanessa! Es freut mich zu hören, dass es anderen Menschen auch so geht und nicht nur ich mich über dieses Phänomen wundere. Geburtstage sind meiner Meinung nach auch immer Punkte, die einen zum Nachdenken bringen – was habe ich im letzten Jahr erreicht? Fühle ich mich diesem Alter gerecht? Meist ist der Gedanke aber nur: Ich möchte nicht älter werden :D!
      Aber wie du sagst,ich glaube manche Dinge bleiben einem sein ganzes Leben erhalten, während sich der Blickwinkel bei anderen Dingen ändert. Finde es jedoch spannend herauszufinden, bei welchen Punkten ich vielleicht wieder in ein paar Jahren meine Meinung ändere.
      Danke dir für deine lieben Worte und deinen Input zu diesem Thema!
      Ich freue mich auf deinen Beitag zum Thema Gedanken und Emotionen 🙂 xx

  • Wonderful Fifty

    Liebe Elisa, was für ein wunderbarer Beitrag, der absolut sofort auch selbst zum Nachdenken und Reflektieren einlädt. Ich denke, wir selbst entwickeln uns, wir machen Erfahrungen und lernen dazu. Manchmal ändert sich auch unser Umfeld und das alles nimmt Einfluss auf uns und lässt uns Manches anders sehen und von einer anderen Perspektive betrachten. Es gibt Punkte, bei denen ich früher gedacht habe „Nein, auf keinen Fall“, irgendwann wurde daraus ein „Vielleicht“ und schließlich „Ja, unbedingt“. Ich habe diese Erfahrung auf verschiedenen Bereichen erleben dürfen, in der eigenen Sichtweise auf Menschen und bestimmte Dinge, aber auch beim Essen, wo ich jetzt Speisen liebe, die ich früher nicht einmal gekostet hätte und natürlich auch umgekehrt, auch bei den Interessen, bei der Mode und dergleichen. Trotzdem ist es so, dass auch bei der Änderung der Sichtweise oder der Einstellung für mich die grundlegenden Eigenschaften immer bestehen bleiben, wie etwa ein empathischer Mensch bleibt ein empathischer Mensch.
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe Gesa
    P.S.: Deine Bilder passen einfach perfekt zum Text.

    • beautyinsimplicity

      Liebe Gesa,
      erstmal vielen Dank für deinen Input zu diesem Thema. Es hat mich tatsächlich so beschäftigt, dass ich einfach einen Blogpost daraus machen musste. Mir geht es ähnlich wie dir. Beispiel: Sushi. Ich habe zu Beginn gesagt: Oh nee, das könnte ich niemals essen. Nach mehrmaligen Ausprobieren (und Überzeugung meines Freundes) dachte ich mir: Hm, vielleicht ist es doch nicht so schlecht. Und mittlerweile liebe ich Sushi, es ist meine Lieblingsspeise und ich könnte es jeden Tag essen. Doch ich gebe dir auf jeden Fall recht, dass Punkte wie empathische Menschen bleiben empathische Menschen, immer bestehen bleiben werden. Man sieht es tatsächlich stark bei der Mode, jetzt wo du es sagst. Vor ein paar Jahren waren Hosen mit weitem Fuß undenkbar und man hat über die Fotos der Eltern gelacht, weil es so komisch aussieht und siehe da, nun sind sie wieder in Mode und jeder trägt sie!
      Ich wünsche dir einen schönen Donnerstag, xx

  • Nicole

    Serientechnisch ist „Gossip Girl“ ja ein perfektes Beispiel – ich nehme da viele Figuren und Handlungsstränge auch ganz anders war. Von Serena war ich ehrlich gesagt nie ein Fan – ganz klar Team Blair 😀 – aber meine Wahrnehmung von Chuck Bass und seinem toxischen Verhalten hat sich geändert, denn das habe ich früher als Jugendliche gar nicht als das wahrgenommen was es ist – toxisch. Heute was ich das, was aber auch definitiv am Alter liegt und an Erfahrungen, die ich gemacht habe. In der Jugend war ich da naiv, ein unbeschriebenes Blatt und hatte auch keine negativen Erfahrungen in die Richtung, aber das hat sich dann geändert und jetzt nehme ich das bewusster wahr und verstehe, dass sein Verhalten falsch ist.

    Deshalb denke ich, dass das tatsächlich ein ganz normaler Prozess ist, denn immerhin macht man Erfahrungen, wird enttäuscht und erlebt Dinge, die einen vielleicht nicht mehr so schnell loslassen. Man lernt dazu und bildet sich weiter. Vor allem das Studium hat meinen Horizont erweitert und auch noch einmal dazu geführt, dass ich viele Dinge nun anders sehe und auch aus einer ganz anderen Perspektive betrachte, weil ich nun auch die Hintergründe verstehe.

    Dankeschön für dein liebes Kompliment Elisa, das freut mich echt sehr und motivert mich natürlich auch über meine gesehenen Filme/Serien zu berichten, aber auch Neustarts vorzustellen. Dickes Danke.

    „Orphan Black“ habe ich ja noch nicht gesehen, wollte ich aber schon länger mal, weil das ja so extrem gut sein soll und auch schauspielerisch der Hammer. Vilt schaffe ich das ja demnächst mal?

    Ich bin die letzten Wochen leider auch nicht zum lesen gekommen, wollte nach dem ich „Erebos“ beendet hatte, gleich mit Percy Jackson weitermachen, aber dann war so viel los – zum einen im Nebenjob, aber auch mein Geburtstag stand an – sodass ich noch nicht weitergekommen bin. Bin mir aber sich, dass sich das jetzt ändert. Welche Bücher hast du denn für den Herbst/Winter eingeplant?

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