Kurztrips,  Wanderlust

Ein Tag in Swansea

Anreise

Wir haben um 16:30 Uhr den Bus aus Bristol nach Swansea genommen und waren um 19:40 Uhr da (der Bus hat pro Person 15 € gekostet). Wir haben den Bus auf www.omio.com gebucht. Anschließend sind wir zu unserer Unterkunft gelaufen.

Schon bei unserer Fahrt nach Swansea ist uns irgendwann aufgefallen, dass wir die Schilder gar nicht lesen können. Und zwar steht in Wales alles Geschriebene zuerst auf Walisisch da und dann drunter auf Englisch.

Unterkunft

In Swansea haben wir unsere Unterkunft über AirBnB gebucht, da dies die beste Möglichkeit war. Wir haben dann eine kleine Wohnung für uns gefunden, nicht weit entfernt vom Stadtzentrum weg – vielleicht 8-10 Minuten Fußweg. Wir haben pro Person für eine Nacht 23 € gezahlt. Die Wohnung hat uns sehr gut gefallen, sie war sauber und wirklich wie beschrieben. Die Eigentümer waren auch super nett, da sie gleich vorbeigefahren sind, als wir es einfach nicht hinbekommen haben unsere Tür abzuschließen (im Nachhinein tatsächlich nicht schwer, aber wir kannten den Mechanismus vorher nicht). Sie waren total freundlich und hilfsbereit und sind dann extra zu uns gefahren, obwohl das 20 Minuten weit weg ist und es schon 21:30 Uhr war. Auch das Einchecken und Auschecken war dank Schlüsselbox unkompliziert. Da es schon recht spät war, sind wir dann auch nicht nochmal in die Innenstadt gelaufen, sondern haben uns bei Papa John’s (Pizzakette) Pizzen und Mozzarella Sticks geholt und uns dann schlafen gelegt.

Erster Stopp: Swansea Bay

Unser erster Stopp am nächsten Tag war natürlich Swansea Bay. Da für den ganzen Tag, außer am Morgen, Regen gemeldet war, haben wir uns dafür entschieden dort gleich als Erstes hinzulaufen. Als wir angekommen sind, haben wir die Aussicht wirklich genossen. Der Strand war unendlich lang und das Wasser war richtig schön. Es waren lauter Spaziergänger unterwegs und überall sind Hunde spielend im Wasser und am Strand herumgetollt. Da in diesem Moment Ebbe war, konnten wir recht weit hineinlaufen, wobei der Sand ab einem bestimmten Zeitpunkt seeeehr weich wurde und wir deswegen nicht ganz ans Wasser kamen. Jedoch haben wir dadurch einige wunderschöne Muscheln gefunden und die meisten davon, waren so groß wie meine Hand!

Nächster Stopp: Grand Theatre

Bei dem Grand Theatre handelt es sich um einen Veranstaltungsort für darstellende Künste. Dort gibt es Theaterstücke, Pantomimen und Theateraufführungen. Sie war die Basis für Großbritanniens einzige russische Ballettkompanie – das Swansea Ballet Russe.  Das Theater wurde im Jahr 1897 eröffnet, hat schon einige Reparaturarbeiten hinter sich und stand sogar einmal knapp vor der Schließung. Jedoch wurde es von dem damaligen Manager und dem Künstler John Chilvers durch Kampagnen gerettet. Heute kann man dort an Touren teilnehmen und somit das Innere des Theaters bewundern.

Nächster Stopp: Swansea Market

Anschließend sind wir zum Swansea Market gelaufen. Dort haben wir erstmal an einem Stand Traditional Welsh Cakes probiert – einen normalen und einen mit Marmelade. Sie waren eher trocken und bröselig, aber sehr lecker. Der Markt wurde 1897 unter dem größten aus Glas und Schmiedeeisen gefertigten Dach in Großbritannien eröffnet. Er besitzt über 100 Stände, an denen man verschiedenste Spezialitäten aus Wales kaufen kann, sowie andere Lebensmittel, Kunst, Souvenirs und vieles mehr.

Nächster Stopp: Swansea Castle

Dabei handelt es sich eher mehr um Ruinen, als um ein tatsächliches Schloss. Sie wurde 1106 als Motte mit Vorburg erbaut. Da es sich allerdings wirklich nur um Reste handelt, kann man die Burg gar nicht von Innen besichtigen, weswegen wir einmal drum herumgelaufen sind und Bilder gemacht haben. Außerdem befindet sich vor dem Swansea Castle ein Platz namens Castle Square mit einem Brunnen und eine Art „Wasserfall“. Dabei läuft das Wasser mehrere Treppen hinunter.

Nächster Stopp: St Mary’s Church

Nicht weit vom Swansea Castle entfernt, liegt die St Mary’s Kirche. Sie ist eine anglikanische Kirche und gilt als die Civic Church of Swansea. Sie wurde 1328 von Henry de Gower, dem Bischof von Saint Davids, errichtet. Der Turm beherbergt 8 Glocken. Von innen hat sie uns unglaublich gut gefallen. Die Kirche ist zwar nicht wirklich groß, aber unglaublich süß und schlicht gehalten.

Nächster Stopp: Hafen und National Waterfront Museum

Anschließend sind wir zum Hafen gelaufen, sind dort eine Weile herumspaziert und haben uns die Boote angeschaut. Am Hafen liegt auch das National Waterfront Museum. Darin geht es um die industrielle und maritime walisische Geschichte. Das Museum ist sehr interaktiv, weswegen es uns gut gefallen hat. Auf zwei Etagen hat man viele Informationen erhalten, die sehr interessant waren. Auch im Museum konnte man sich alles Auditive entweder auf Walisisch oder auf Englisch anhören. Der Eintritt war kostenlos. 

Letzter Stopp

Danach sind wir einfach noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen und haben uns verschiedene Läden angeschaut. Wir haben dann noch in einem süßen Restaurant gegessen, bevor wir uns dann wieder auf den Weg zum Bahnhof gemacht haben. Ich muss sagen, dass es in Swansea leider nicht so viel zu sehen gab, wie ich erhofft hatte. Natürlich gab es noch einige Museen mehr, aber die Auswahl oder besser gesagt die Anzahl an Sehenswürdigkeiten war eher begrenzt. Ich bin der Meinung, dass sich Swansea im Sommer auf jeden Fall gut eignet, da es nicht nur den Swansea Bay, sondern noch etliche weitere Beaches und Bays um Swansea herumgibt. Außerdem kann man auch in die Berge gehen und es gibt zahlreiche Aktivitäten, die man in der Natur machen kann. Daher hatten wir, im Winter, leider nicht so viel zu tun und zu sehen und sind dann weiter nach Cardiff gefahren.

Abreise

Vom Swansea Bahnhof aus ging es dann mit dem Zug nach Cardiff. Wir sind um 15:55 Uhr losgefahren und sind, nach 54 Minuten, um 16:49 Uhr angekommen und haben pro Person 7,50 € bezahlt. Auch den Zug haben wir auf www.omio.com gebucht. Dann haben wir uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht.

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