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Friends – meine Lieblingsserie

Wer? – Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer

Wann? – 1994 – 2004
Staffeln? – 10 (236 Folgen – pro Folge ungefähr 22 Minuten); kürzlich noch auf Netflix – jetzt auf Amazon Prime

Was? – Sechs New Yorker Freunde, die jegliche berufliche und romantische Herausforderungen und Probleme gemeinsam durchstehen, meistern und immer füreinander da sind

Wo? – New York

Friends – die Kultserie schlechthin. Jeder kennt sie. Fast jeder hat mal eine Folge oder mehr gesehen. Manche hassen sie und manche lieben sie. Ich, für meinen Teil, liebe sie.

Obwohl die Serie begann als ich noch nicht mal auf der Welt war und die letzte Folge ausgestrahlt wurde als ich noch ein Kind war, ist diese Serie meine absolute Lieblingsserie.

Wieso? Weil sie einen einfach glücklich macht.

Handlung

In der Serie geht es um die sechs New Yorker Freunde Rachel Green, Monica Geller, Phoebe Buffay, Ross Geller, Chandler Bing und Joey Tribbiani, die in der großen Stadt leben und sich eben mit verschiedenen Problemen auseinandersetzen. Natürlich passiert in den 10 Staffeln unglaublich viel und ich möchte hier nichts spoilern für alle die es vielleicht noch sehen wollen (ihr solltet es auf jeden Fall anschauen!). In der ersten Folge sitzen Ross, Joey, Chandler, Monica und Phoebe in ihrem Stammcafé „Central Perk“ zusammen und reden über Ross’s gescheiterte Ehe, da er gerade herausgefunden hat, dass seine Frau lesbisch ist. In diesem Moment kommt Rachel durch die Tür (in einem Hochzeitskleid) auf der Suche nach Monica. Sie hat ihren Verlobten am Altar stehen lassen, weil sie gemerkt hat, dass sie nicht für immer mit ihm verheiratet sein möchte. Monica und Rachel kennen sich aus Schulzeiten. Somit kommen alle sechs „Friends“ das erste Mal zusammen. Da Rachel aus einer reichen Familie kommt, dreht ihr Vater ihr den Geldhahn zu als sie Barry (ihren Verlobten) am Altar stehen lässt und nicht zurückkommen will. Nun zieht sie bei Monica ein und sucht sich ihren ersten Job. Chandler und Joey wohnen gegenüber von Monica und Rachel, weswegen Monicas Wohnung und das Café Central Perk zu den Haupttreffpunkten der Friends werden. Die jungen Erwachsenen stehen am Anfang ihres unabhängigen Lebens und wissen nicht genau, was sie erwartet oder was aus ihnen wird. Jegliche berufliche, aber auch romantische Probleme werden gemeinsam besprochen und gelöst. Die sechs Freunde unterstützen sich wo es geht und verbringen sehr viel Zeit miteinander und sind eine kleine Familie, die sie sich selber ausgesucht haben.

Charaktere

Ich erzähle euch hier die wichtigsten Dinge über die einzelnen Charaktere zu Beginn der Serie. Kleinigkeiten, die weniger bedeutend sind, werde ich erwähnen, jedoch werde ich nichts spoilern, weswegen all diese Informationen sich eventuell im Laufe der Serie verändern werden.

Rachel Karen Green: Rachel kommt aus einer wohlhabenden Familie mit zwei Schwestern und lässt ihren Verlobten am Traualtar stehen, weswegen sie ihre alte Schulfreundin Monica aufsucht und letztendlich bei ihr einzieht. Da sie zuvor noch nie in ihrem Leben gearbeitet hat, tut sie sich schwer einen Job zu finden und findet schließlich einen als Kellnerin im Café Central Perk. Sie kann weder mit Geld umgehen, noch weiß sie recht wie sie ohne die Kreditkarten ihres Vaters auskommen soll. Sie ist modebewusst und modeinteressiert, liest jede Vogue und weiß zu Beginn nicht, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Sie findet Trost und Unterstützung bei ihren Freunden.

Monica Elizabeth Geller: Monica ist Rachels Schulfreundin und ihr gehört die Hauptwohnung der Serie, die im selben Gebäude wie das Central Perk ist. Die Wohnung gehört ihrer Großmutter, ohne die sie sich diese Wohnung mitten in New York niemals leisten könnte. Sie ist außerdem die jüngere Schwester von Ross Geller. Sie ist Köchin und liebt es andere zu unterhalten und die Gastgeberin zu sein. Sie hat einen zwanghaften Reinlichkeits-, Ordnungs- und Putzfimmel und ist oft übertrieben ehrgeizig. Sie hat ein eher schwieriges Verhältnis zu ihren Eltern, da vor allem ihre Mutter sie immer bemängelt.

Phoebe Buffay: Phoebe hat sozusagen vor Beginn der Serie bei Monica gewohnt, bis ihre Großmutter sie braucht und sie deswegen bei ihr einzieht. Phoebe kennt ihren leiblichen Vater nicht, ihr Stiefvater sitzt im Gefängnis und ihre Mutter hat sich, als sie 14 Jahre alt war, das Leben genommen, weswegen sie und ihre Zwillingsschwester Ursula zu zweit zurückbleiben. Zu Ursula hat sich allerdings kein gutes Verhältnis. Phoebe ist Masseurin und liebt es in Central Perk mit ihrer Gitarre und ihren schrägen selbstgeschriebenen Liedern aufzutreten. Sie ist Vegetarierin und hat einen starken Hang zur Esoterik. Ihre verrückte Persönlichkeit macht sie aber nur noch sympathischer.

Dr. Ross Eustace Geller: Ross ist Monicas älterer Bruder und hat einen Doktor in Paläontologie, was er oftmals heraushängen lässt. Er arbeitet in einem Museum. Seine Eltern sehen ihn als den „golden boy“ an, während Monica das schwarze Schaf der Familie ist. Während der Collegezeit war er Chandlers Mitbewohner, woher sich die zwei kennen. Zu Beginn der Serie ist er noch mit seiner Frau Carol verheiratet, jedoch hat er gerade erfahren, dass sie lesbisch ist, weswegen sein gesamtes Leben auseinanderbricht. Außerdem erfährt er gleich darauf, dass sie von ihm schwanger ist, dass Kind jedoch mit ihrer neuen Freundin großziehen wird. Ross hat die Angewohnheit, seine Freunde ungebeten mit wissenschaftlichen Vorträgen zu langweilen und diese dauerhaft zu korrigieren.

Chandler Muriel Bing: Chandler ist Ross’s bester Freund und ehemaliger Mitbewohner aus dem College. Er wohnt mit Joey zusammen in der Wohnung gegenüber von Rachel und Monica. Er hasst seinen Job (fast die gesamte Serie weiß niemand, was er eigentlich arbeitet) und hat seit der Scheidung seiner Eltern Probleme, Beziehungen einzugehen. Außerdem ist er ein Einzelkind. Er versucht ständig, seine eigene Unsicherheit durch Witze und ironische Kommentare zu überspielen.

Joseph „Joey“ Francis Tribbiani: Joey wohnt zusammen mit Chandler in der Wohnung gegenüber von Rachel und Monica. Er hat sieben Schwestern und ist der einzige Junge. Zu Beginn der Serie ist er ein erfolgloser Schauspieler und kann durch seine kleineren Rollen gerade so leben. Joey ist nicht gerade die Hellste Kerze auf der Torte, wie man so schön sagt, überzeugt aber mit seinem Charme. Joey liebt Frauen und Essen und kann keine richtige Beziehung eingehen.

Warum ich Friends liebe:

Ich habe Friends das erste Mal 2017 geschaut und bin auch eher spontan darauf gekommen, als ich an einem Sonntagnachmittag in meinem Zimmer saß und mich langweilte. Also schaute ich durch die ganzen Serien, die Netflix zu dem Zeitpunkt anbot, schaute mir den Trailer zu Friends an und entschied mich dann dafür die Serie anzufangen. Anfangs habe ich die Serie eher nebenbei beim Kochen oder Essen geschaut, doch mit jeder weiteren Staffel, die ich mir angeschaut habe, war ich mich mehr und mehr in die Serie verliebt.

Zum einen, glaube ich, lag das an meiner Situation: ich bin im Frühjahr 2017 in eine neue Stadt gezogen und kannte noch nicht viele Menschen, weswegen Friends etwas Heimliches geworden ist, dass mir ein gutes Gefühl gegeben hat.
Zum anderen, glaube ich, ist das Besondere an Friends, dass sich jeder Mensch an irgendeinem Punkt in seinem Leben mit irgendeinem Charakter oder einer Situation identifizieren kann (wenn ihr die Serie anschaut, seht ihr natürlich ganz viele Situationen, mit denen ihr euch bestimmt identifizieren könnt, die ich aber nicht nenne, da ich nichts spoilern möchte). Ich glaube genau das macht den Charme von Friends aus und aus diesem Grund ist die Serie auch unglaublich beliebt, auch wenn sie schon so „alt“ ist.
Jede Folge beschäftigt sich mit Freundschaft und was diese für sechs junge Erwachsene, die gerade dabei sind im Leben Fuß zu fassen, bedeutet. Und da für mich Freundschaft sehr wichtig ist und ich meine besten Freundinnen, in genau diesem Lebensabschnitt kennengelernt habe, kann ich mich 100 % mit Friends identifizieren. Die Serie und die Dialoge zusammen mit den einzelnen Charakteren sind sehr amüsant und bringen mich immer zum Lachen. Dennoch wird nicht alles schöngeredet und die 10 Staffeln bestehen auch nicht nur aus guten Zeiten, sondern auch aus schlechten Zeiten, Missverständnissen und Streitereien, Eifersucht und vielen Überraschungen – doch letztendlich sind sie immer füreinander da.

Warum ich Friends liebe? Weil sie mich einfach glücklich macht. Egal in welcher Situation ich mich befinde oder wie ich mich an einem Tag fühle, egal wie gut oder schlecht es mir geht, Friends gibt mir Trost und bringt mich innerhalb einer Folge zum Lachen und verbessert meine Laune erheblich. Die Serie macht einfach nur glücklich.

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