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The Book Club – Die Perlenschwester & Die Mondschwester

Die Perlenschwester

Zitat: „Keine Reise ist unmöglich. Was zählt, ist der erste Schritt.“

Autor: Lucinda Riley
Erscheinungsdatum: März 2019
Seitenanzahl: 704
Preis: 10,99 €

Erster Satz: Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war, dachte ich, als ich durchs Fenster in die schwarze Nacht hinausschaute.

Letzter Satz: Ich warf Star eine letzte Kusshand zu, dann wandte ich mich ab und marschierte durch die Sicherheitskontrollen in meine Zukunft.

Inhalt in 3 Worten: Liebe. Familie. Vergangenheit.

Lieblingsfigur: Kitty Mercer

Inhalt laut Klappentext

Ihre Kraft kann Berge versetzen – denn wahre Liebe ist unbesiegbar. Wie auch ihre Schwestern ist Cece d’Aplièse ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis auf ihre Vorgeschichte – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Während ihrer Reise dorthin fällt Cece durch einen geheimnisvollen Mann Kittys Biografie in die Hände, eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. Cece fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte…

Handlung

Dieses Buch ist der vierte Band der Schwesternreihe. Die sechs Schwestern kehren nach Hause zurück, als ihr Vater überraschenderweise stirbt. Celaeno (Cece gennant) und ihre Schwester wurden als kleine Mädchen aus verschiedenen Ländern adoptiert und aufgezogen. Man kann die Bücher zwar unabhängig voneinander lesen, jedoch beginnt der vierte sowie der dritte Band ein wenig anders und man bekommt die Umstände und Geschehnisse nicht so genau beschrieben, wie in den ersten beiden Bänden, in denen der Anfang nahezu identisch war. In diesem Band, wird auch die Armillarsphäre (eine Art Globus), mit den Koordinaten ihrer Herkunft, nicht erwähnt, jedoch schadet es der Geschichte nicht. Cece ist die vierte der Schwestern und nur einige Monate jünger als ihre Schwester Star, weswegen die beiden fast wie Zwillinge aufgewachsen sind und immer zusammen waren. Als Star mit 27 Jahren endlich ihren eigenen Weg geht und ihre Familie findet, macht auch Cece sich auf den Weg, mit dem Gefühl von allen die sie liebt, verlassen worden zu sein. Ihre Koordinaten und die Biografie von Kitty Mercer, auf die ihr Vater sie in seinem Brief an sie aufmerksam macht, führen dazu, dass Cece nach Australien fliegt. Sie entscheidet sich für einen Zwischenstopp in Thailand, da sie noch unsicher ist, ob sie bereit ist ihre Geschichte herauszufinden. Dabei lernt sie den gutaussehenden Ace kennen, dem sie sich sehr nahe fühlt. Doch schon bald entscheidet sie sich nach Australien zu fliegen und lernt Chrissie kennen, die ihr bei ihrer Suche hilft. Dabei taucht sie in die Welt der Aborigines ein und lernt eine ganz neue Welt kennen. Durch Kittys Biografie taucht Cece, und wir auch, in die Welt einer jungen Schottin ein, die alles zurücklässt, um ein Leben in Australien anzufangen.  

Fazit

Da Cece in den ersten drei Bänden, vor allem im dritten Band, sehr dominant und egoistisch rüberkommt und man das Gefühl hat, dass sie ihrer Schwester Star ihr neues Leben nicht gönnt, war ich sehr skeptisch den vierten Band zu lesen. Doch schon zu Beginn stellt man fest, dass es, wie man so schön sagt, immer zwei Seiten zu einer Geschichte gibt und schon bald merkt man, dass Cece verletzt ist, da sich alle Menschen, die sie liebt, von ihr abwenden. Sie hat das Gefühl, dass sie es aus irgendeinem Grund immer schafft die Leute zu vergraulen, sodass sie am Ende alleine dasteht, weswegen Star ihr Fels in der Brandung war. Doch als sie sich öffnet und man ihre Sichtweise kennenlernt, fängt man an sie zu mögen. Auch auf sie warten viele Hürden, wie die Angst vorm Fliegen, die sie normalerweise immer mit Star zusammen gemeistert hat, die sie nun alleine bewältigen muss und dadurch wächst. Sie macht, meiner Meinung nach, die größte Veränderung durch und scheint endlich ihren Platz in der Welt gefunden zu haben, von der sie dachte, dass sie nirgendwohin gehört. Ceces Charakter ist sehr komplex und dadurch unglaublich interessant und ich habe ihre Geschichte gespannt verfolgt. Bei all den Büchern der Schwesternreihe gibt es Zeitsprünge zwischen Heute und Damals, um die Familiengeschichte zu verstehen. Mir persönlich gefällt das sehr gut, wenn man in die Vergangenheit reist, doch ich glaube das muss einem auch wirklich gefallen.

Die Perlenschwester

Die Mondschwester

Zitat: „Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt zu sehen wünschst“ – Mahatma Gandhi

Autor: Lucinda Riley
Erscheinungsdatum: März 2020
Seitenanzahl: 768
Preis: 10,99 €

Erster Satz: „Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.“

Letzter Satz: „Natürlich nach Kinnaird“. Er schmunzelte. „Es gibt viel zu tun.“

Inhalt in 3 Worten: Liebe. Familie. Vergangenheit.

Inhalt laut Klappentext

Die Sonne Andalusiens, das Feuer des Flamenco und eine junge Frau, die nach den Sternen greift… Tiggy d’Aplièse ist wie ihre Schwestern ein Adoptivkind und kennt ihre Herkunft nicht. Als ihr Vater Pa Salt stirbt, hinterlässt er ihr einen Brief, in dem er sie auffordert, nach Granada zu reisen, zu den sieben Hügeln von Sacromonte vor den Toren der Stadt. Tiggy taucht ein in die exotische Schönheit Spaniens und stößt dabei auf die unglaubliche Geschichte ihrer Großmutter Lucía – einer schillernden Persönlichkeit, die im vergangenen Jahrhundert die berühmteste Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit gewesen ist. Zum ersten Mal versteht Tiggy, welch reiches Erbe sie in sich trägt – und dass sie bereit ist, in ein neues Leben aufzubrechen.

Handlung

Dieses Buch ist der fünte Band der Schwesternreihe. Die sechs Schwestern erfahren, getrennt voneinander, dass ihr Vater verstorben ist – womit die Mädchen niemals gerechnet hätten. Sie alle kehren nach Hause zurück. Die sechs Mädchen wurde von ihrem Vater aus verschiedenen Ländern adoptiert, als sie noch Babys waren. Man kann die Bücher zwar unabhängig voneinander lesen, jedoch beginnt der fünfte sowie der dritte und vierte Band ein wenig anders und man bekommt die Umstände und Geschehnisse nicht so genau beschrieben, wie in den ersten beiden Bänden, in denen der Anfang nahezu identisch war. In diesem Band, wird auch die Armillarsphäre (eine Art Globus), mit den Koordinaten ihrer Herkunft, nicht erwähnt, jedoch schadet es der Geschichte nicht. Pa Salt hat jeder Schwester einen Brief hinterlassen, um sich zu verabschieden und um ihnen einige Hinweise zu ihrer eigenen Vergangenheit zu geben – dann ist es jeder Schwester selber überlassen, ob sie sich auf den Weg macht ihre Geschichte herauszufinden. Im fünften Buch geht es um Taygeta d’Aplièse (Tiggy genannt). Sie ist von allen Schwestern die Esoterischste und Spirituellste und glaubt an übernatürliche, heilende Kräfte. Sie spürt vieles und hat auch eine Beziehung zur Natur und zu Tieren, jedoch weiß sie nicht, wieso das so ist. Darüber lernt sie mehr, als sie in ihre Geschichte eintaucht. Das Buch beginnt damit, dass Tiggy einen neuen Arbeitsplatz bekommt – nämlich auf dem Kinnaird Anwesen. Dort soll sie den Wildkatzen, die sie von ihrem alten Arbeitsplatz mitgebracht hat, helfen sich einzugewöhnen und sich bestenfalls fortzupflanzen. Außerdem soll sie das Anwesen begutachten, ob es möglich wäre, weitere Tiere anzusiedeln und für sie einen geeigneten Lebensraum zu schaffen. Dort lernt sie Chilly kennen, einen alten und weisen Zigeuner aus Spanien, der auf dem Anwesen in einer Hütte wohnt. Er kann in die Zukunft blicken und spürt sofort, wer Tiggy ist und dass es seine Aufgabe ist sie zurück nach Sacromonte, wo sie geboren ist, zu bringen. Aus verschiedenen Gründen verlässt Tiggy einige Zeit später überstürzt das Anwesen und flieht nach Sacromonte um sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen.
Auf ihrer Reise, und auch schon von Chilly, erfährt sie, dass Lucía Albaycín, die berühmteste Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit, ihre Großmutter ist. Sie hört von ihrer Lebensgeschichte und wie sie es schaffte so berühmt zu werden. Sie hatte unglaubliches Talent und hat alle zu Grund und Boden getanzt. Und damit beginnt Tiggys Reise in ihre Vergangenheit.

Fazit

Auch diesen Band fand ich gut und habe ihn gerne und schnell gelesen. Die Geschichte von dem Kinnaird Anwesen, wo Tiggy arbeitet gefällt mir sehr gut, da es in Schottland spielt. Und auch die Tatsache, dass sie dann nach Spanien reist, hat mich begeistert, da ich persönlich Spanien sehr gerne mag. Jedoch konnte ich mit Tiggy, von all den Schwestern, am wenigsten anfangen. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen warum, jedoch begreife ich Esoterik nicht wirklich und ich selber bin auch nicht sonderlich spirituell, weswegen ich manche Verläufe in der Geschichte ein bisschen unrealistisch fand. Jedoch ist das nur meine Meinung und ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus. Tiggy als Person mochte ich allerdings, da sie sehr ruhig und sympathisch ist, gut mit Tieren umgehen kann und einfach ein liebenswerter Mensch ist. Auch die Geschichte ihrer Großmutter fand ich sehr interessant, jedoch war sie keine besonders nette Frau und sehr egoistisch, weswegen ich mich sehr oft über sie aufregt habe. Doch alles in Allem hat mir das Buch gefallen und ich würde es auch jederzeit wiederlesen, vor allem weil die Schwesternbücher alle in irgendeiner Weise zusammenhängen und man auch immer wieder mehr über die anderen Schwestern erfährt.
UND in jedem Band erfährt man mehr und mehr über Pa Salt – der geheimnisvolle Pa Salt, den auch die Schwestern anscheinend nicht wirklich gekannt haben, da er vieles geheim gehalten hat. Bei all den Büchern der Schwesternreihe gibt es Zeitsprünge zwischen Heute und Damals, um die Familiengeschichte zu verstehen. Mir persönlich gefällt das sehr gut, wenn man in die Vergangenheit reist, doch ich glaube das muss einem auch wirklich gefallen.

Die Mondschwester

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