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The Book Club – Die Sturmschwester & Die Schattenschwester

Bei dieser Book Review habe ich mich dazu entschlossen zwei Bücher (da sie zur selben Buchreihe gehören) in einen Blogpost zu fassen, da ich euch nicht langweilen möchte und da die Grundgeschichte dieselbe ist (genauso werde ich es auch mit den nächsten Bänden handhaben). Und los geht’s!

Die Sturmschwester

Zitat: „Wir sind alle in der Gosse, aber manche von uns blicken hinauf zu den Sternen“ – Oscar Wilde

Autor: Lucinda Riley
Erscheinungsdatum: Mai 2017
Seitenanzahl: 608
Preis: 10,99 €

Erster Satz: Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.

Letzter Satz: Ich bahnte mir einen Weg durchs Foyer hinaus in die eisige kalte Dezemberluft und sah mich in der Hoffnung um, einen weiteren Blick auf die Gestalt zu erhaschen, doch ich wusste, dass sie verschwunden war.

Inhalt in 3 Worten: Liebe. Vergangenheit. Familie.

Lieblingsfigur: Ally d‘Aplièse

Inhalt laut Klappentext

Auf ihrer Reise in das wildromantische Norwegen taucht Ally ein in die Welt der Musik – und versteht zum ersten Mal, wer sie wirklich ist. Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhenpunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie plötzlich die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters: die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19.Jahrhundert. Ally begibt sich in das raue Land im Norden – und es eröffnet sich ihr eine ungeahnte Wahrheit…

Handlung

Dieses Buch ist der zweite Band der Schwesternreihe (jedes Buch befasst sich mit der Geschichte einer anderen Schwester), weswegen es genauso beginnt, wie das erste Buch auch. Die sechs Schwestern kehren nach Hause zurück, als sie hören, dass ihr Vater Pa Salt überraschend gestorben ist. Sie alle wurden von ihm als kleine Kinder aus verschiedenen Ländern adoptiert und aufgezogen. Bereits zu Beginn des Buches merkt man, dass die sechs Geschwister nicht unterschiedlicher sein könnten – weder ihr Aussehen oder ihr Charakter noch ihre Tätigkeiten haben irgendetwas miteinander zu tun. Als alle Mädchen in „Atlantis“, dem Familiensitz am Genfer See, ankommen, gesellt sich der Anwalt des Vaters zu ihnen, um jeder Tochter einen Brief zu geben, den ihr Vater für sie geschrieben hat. Zusätzlich steht im Garten eine Armillarsphäre, eine Art Globus mit goldenen Bändern, auf denen die Namen der Schwestern stehen – und dahinter, Koordinaten. Diese zeigen, wo jede der einzelnen Schwestern herkommt. Anschließend ist es jeder selbst überlassen, ob sie die Koordinaten nachschaut und den Brief liest.
Alkyone, oder besser gesagt Ally, ist die zweitälteste der Schwestern und hat keinen festen Wohnsitz. Sie wird von all ihren Schwestern als „die Anführerin“ gesehen, da sie immer sofort alles in die Hand nimmt. Sie ist eine begabte Seglerin und befindet sich die meiste Zeit auf dem Meer und segelt um die Welt. Jedoch besitzt Ally nicht nur ein Talent, sondern auch ein zweites, nämlich die Musik, zu der sie eine starke Bindung hat. Von Kind auf hat sie Flöte gespielt, sich für Musik interessiert und in Genf am Konservatorium Flöte studiert. Nach dem Studium hat sie sich aus reinem Bauchgefühl für das Segeln entschieden, weswegen sie die Musik eine lange Zeit vernachlässigt hat. Nachdem ihr Vater gestorben ist und sie ein weiterer Schicksalsschlag trifft, entscheidet sie sich, den Brief ihres Vaters zu lesen. Dieser weist sie auf ein Buch hin, dass sich in seinem Arbeitszimmer befindet und mit dem ihre Geschichte beginnt. Zunächst skeptisch tastet sie sich langsam an ihre Vergangenheit heran, doch ist schon bald viel zu neugierig und bereit für einen Tapetenwechsel. Sie fliegt nach Norwegen, wo ihre Koordinaten sie hinschicken und erfährt, was damals 1875 mit Anna passiert ist und wie sich die Familiengeschichte abgespielt hat, die dazu geführt hat, dass sie zur Adoption gegeben wurde. Im hohen Norden macht sie sich auf eine Reise nach ihrer eigenen Vergangenheit und wer sie eigentlich ist.

Fazit

Ich muss sagen, dass ich das zweite Buch sogar noch ein bisschen besser fand, als das Erste. Es ist unglaublich gut geschrieben, hat mich an einigen Stellen stärker gepackt und viel trauriger gemacht, als das Vorherige. Die Geschichte ist viel intensiver und Ally muss viel weiter zurück in die Vergangenheit, als Maia es musste. Auf der einen Seite fand ich das sehr interessant, jedoch war ich manchmal mit den ganzen Personen und Namen total überfordert, doch irgendwann blickt man dann durch. Die Intensität, mit der das 18.Jahrhundert beschrieben wurde, fand ich sehr aufregend, da es natürlich, verglichen zu heutzutage, eine ganz andere Welt ist, jedoch gab es auch viele Punkte, wie die Rolle der Frau, die mich stark mitgenommen haben. Das Buch ist also wie gesagt viel intensiver und hat mich zum Nachdenken gebracht. Bei all den Büchern der Schwesternreihe gibt es Zeitsprünge zwischen Heute und Damals, um die Familiengeschichte zu verstehen. Mir persönlich gefällt das sehr gut, wenn man in die Vergangenheit reist, doch ich glaube das muss einem auch wirklich gefallen. Was mir an diesem Band vor allem gut gefallen hat, war, dass es in Norwegen spielt und man ein sehr gutes Gefühl für dieses Land bekommt. Ich habe, abgesehen von Norwegen, jedes skandinavische Land besucht, weswegen mich Norwegen sehr reizen würde. Ich habe auch dieses Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, da ich meine Finger nicht davonlassen konnte und freue mich sehr, dass die Geschichte der Mädchen in den nächsten Bänden weitergeht!

Die Sturmschwester

Die Schattenschwester

Zitat: „Doch lasst Raum in eurer Zusammengehörigkeit. Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen“ – Khalil Gibran.

Autor: Lucinda Riley
Erscheinungsdatum: März 2018
Seitenanzahl: 736
Preis: 10,99 €

Erster Satz: Nie werde ich vergessen, wo ich war und was ich tat, als ich hörte, dass mein Vater gestorben war.

Letzter Satz: Mein Blick wanderte verzweifelt über die Menge, um ihn noch einmal zu entdecken, doch als ich den letzten Aufruf für meinen Flug hörte, wusste ich, dass es zu spät war.

Inhalt in 3 Worten: Liebe. Vergangenheit. Familie.

Lieblingsfigur: Star d’Aplièse, Maus

Inhalt laut Klappentext

Manchmal müssen wir ein Opfer bringen, damit die Liebe ihre Blüten entfalten kann… Seit Star d’Aplièse denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester Cece. Alles ändert sich aber, als ihr geliebter Vater stirbt und ihr ein Rätsel hinterlässt, das sie lösen soll: Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Herkunft nicht, doch in seinem Abschiedsbrief legt er eine Spur – die Adresse einer Londoner Buchhandlung. Als sie Orlando, dem exzentrischen Besitzer, zum ersten Mal gegenübersteht, kann sie nicht ahnen, dass sie sich bald inmitten einer äußert ungewöhnlichen Familie auf einem Landsitz in Kent wiederfinden wird. Und dort liegt nicht nur der Schlüssel zu ihrer Vergangenheit, sondern vielleicht auch zu Ihrem bisher stets verschlossenen Herz…

Handlung

Dieses Buch ist der dritte Band der Schwesternreihe. Die sechs Schwestern kehren nach Hause zurück, als sie vom Tod ihres Vaters hören. Sie alle wurden von ihm als kleine Mädchen aus verschiedenen Ländern adoptiert und aufgezogen. Man kann die Bücher zwar unabhängig voneinander lesen, jedoch beginnt der dritte Band ein wenig anders und man bekommt die Umstände und Geschehnisse nicht so genau beschrieben, wie in den ersten beiden Bänden, in denen der Anfang nahezu identisch war. Jedoch wird trotzdem klar, dass ihr Vater jeder Schwester einen Brief hinterlässt und die Armillarsphäre (eine Art Globus), die im Garten steht, die Koordinaten ihrer Herkunft aufzeigt. Im dritten Band geht es um Asterope, oder besser gesagt Star, die dritte Schwester. Kurz nachdem Star von Pa Salt adoptiert wurde, hat er eine weitere Schwester, nämlich Celaeno – Cece, adoptiert. Dadurch sind die zwei fast gleich alt und wachsen wie Zwillinge auf. Aus den ersten beiden Bänden wird gleich klar, dass Star und Cece immer nur zusammenhängen und man sie nie ohne die andere sieht. Die zwei Mädchen teilen sich, seit sie denken können, ein Schlafzimmer und gehen überall gemeinsam hin, auch später zum Studium. Während Cece sehr temperamentvoll und laut ist, ist Star genau das Gegenteil – zurückhaltend, leise und schüchtern. Sie ist der Schatten Cece’s und Cece redet meistens für die beiden. Auch die anderen Schwestern bemerken diese „ungesunde“ Beziehung der beiden und wissen daher sehr wenig über Star. Doch in diesem Band löst sich Star aus dieser ungleichen Beziehung und macht sich, ohne ihre Schwester einzuweihen, auf die Spuren ihrer Vergangenheit. Dies führt sie zu Orlandos Buchhandlung, wo sie einen Job ergattert. Durch Orlando lernt sie seine Familie kennen – darunter seinen Bruder Maus, seine Cousine Marguerite und den kleinen tauben Rory. Orlando lädt sie in ihr Haus in Kent ein, in das sie sich sofort verliebt und am liebsten gar nicht wieder verlassen möchte. Zusammen mit Orlando und Maus taucht sie in die Geschichte von Flora MacNichol aus dem Jahre 1909, die im Lake District spielt, ein und erfährt wer sie ist – und lernt vor allem ihre Stimme zu benutzen.

Fazit

MEIN ABSOLUTER LIEBLINGSTEIL! Von den drei Schwesternbüchern, die ich bisher gelesen habe, gefällt mir die Schattenschwester am Meisten. Der Charakter von Star gefällt mir unglaublich gut und ich fühle stark mit ihr. Das ganze Buch über habe ich sie in meinem Kopf aufgefordert aus sich herauszukommen und ihr Leben zu leben und habe mich ihr am Nächsten gefühlt. Für mich ist ihre Geschichte und ihre Entwicklung die größte und man wird einfach glücklich, wenn man sieht, wie sie endlich aus dem Schatten heraustritt und aufblüht. Star ist einfach ein herzensguter Mensch und nimmt immer Rücksicht auf andere und ist einfach sie selbst. Da ich das letzte halbe Jahr in England gelebt habe, kann ich ihre Liebe zu dem Land verstehen und habe mich gleich zu dem Buch verbunden gefühlt. Die Geschichte ihrer Familie im Jahre 1909 spielt im Lake District, den ich mehrmals besucht habe und der nicht weit von Newcastle upon Tyne ist. Auch ich habe mich in die unglaubliche Schönheit des Lake District’s verliebt, weswegen ich verstehe, warum Flora sich dort am Wohlsten fühlt. Auch die Verbindung zur Königsfamilie und die Erzählungen darüber, fand ich sehr interessant, da ich die Königsfamilie liebe. Bei all den Büchern der Schwesternreihe gibt es Zeitsprünge zwischen Heute und Damals, um die Familiengeschichte zu verstehen. Mir persönlich gefällt das sehr gut, wenn man in die Vergangenheit reist, doch ich glaube das muss einem auch wirklich gefallen.

Die Schattenschwester

2 Kommentare

  • S.Mirli

    Ich liiiiiiebe die Bücher von Lucinda Riley, ich habe schon so viele von ihr gelesen und jedes einzelne ist immer etwas ganz Besonderes. Diese zwei habe ich tatsächlich noch nicht gelesen, stehen aber schon lange auf meiner Buchwunschliste und deshalb vielen Dank für die tolle Präsentation nochmal, jetzt sind sie eindeutig noch weiter nach oben gerutscht. Ich wünsche dir eine wunderschöne Woche, pass bitte gut auf dich auf und bleib gesund, alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    • beautyinsimplicity

      Mir gefallen die Bücher von Lucinda Riley auch unglaublich gut.Vor allem ihr Schreibstil packt mich jedes Mal wieder.
      Vielen Dank für die lieben Worte, das freut mich, dass du sie nun auch gerne lesen möchtest.
      Ich wünsche dir auch noch eine schöne Restwoche und bleib gesund, xx

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