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The Book Club – Ich bin der Schmerz

Autor/in: Ethan Cross
Erscheinungsdatum: 2015
Seitenanzahl: 432
Preis: 10,90 €

Erster Satz: Donny Jeug überlegt, ob er die Dienstmarke ablegen sollte, ehe er sich den Schuss setzte.

Letzter Satz: „Wie so viele erhabene Vorstellungen ist der Unterschied zwischen Gut und Böse oft nur eine Frage der Sichtweise.“

Inhalt in 3 Worten: Brüder. Serienkiller. Rache.

Lieblingsfigur: Francis Ackerman junior

Inhalt laut Klappentext

Ich bin ein Zerstörer. Ich fühle mich nur lebendig, wenn ich anderen Schmerz zufüge. Großen Schmerz. Die Medien nennen ihn den „Anstifter“, und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines völlig unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen unbescholtenen Mann zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben ermordet. Nur der ehemalige Polizist Marcus Williams kann den Killer zur Strecke bringen. Auf der Jagd erhält Marcus Hilfe von seinem Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman junior. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist: dem absolut Bösen…

Handlung

Der sogenannte „Anstifter“ entführt die Familie eines unschuldigen Mannes, der daraufhin, um seine Familie zu retten, einen anderen unschuldigen Mann töten soll. Weigert er sich, werden seine Lieben ermordet. Aus diesem Grund braucht Marcus Williams, ein ehemaliger Polizist, die Hilfe seines Bruders Francis Ackerman junior, ein Serienkiller, der auf der Flucht ist. Dieser stellt sich freiwillig, um seinem Bruder zu helfen, denn die zwei wissen wer dahintersteckt: ihr eigener Vater. Ihr Vater, ein studierter Psychologe, experimentiert gerne an Menschen, um ihnen die Angst zu nehmen, denn es ist die Angst, die die Menschheit zerstört. Aus diesem Grund hat er Francis zu dem gemacht, der er heute ist: Ein Serienkiller. Denn Francis wurden seit Kindesbeinen Schmerzen zugefügt und er wurde gefoltert. Es wurden sogar Operationen an seinem Gehirn gemacht, um ihn zu einer Killermaschine zu machen. Doch Francis versucht all das hinter sich zu lassen, indem er sich selber Schmerzen zufügt. Er möchte seinem Bruder helfen und dem ein Ende setzen. Als ihr Vater jedoch auch Marcus in die Finger bekommt, hat er mit ihm dasselbe vor, wie mit Francis, nur noch perfider ausgeklügelt. Doch warum macht ihr Vater das?

Fazit

Das Buch hat mich sehr überrascht, muss ich sagen. Ich habe mit so vielen Dingen einfach nicht gerechnet. Und das Absurdeste ist: man entwickelt eine gewisse Sympathie mit dem Serienkiller Francis Ackerman junior. Das bedeutet nicht, dass man ihn liebt und es für richtig hält, doch er ist unglaublich clever und denkt anders als andere Menschen. Außerdem versucht er sich zu bessern, möchte seinem Bruder helfen und schließt sich sogar mit jemandem zusammen, um diesen zu finden, als er verschwindet. Er kann nicht ändern, wer er ist beziehungsweise zu was sein Vater ihn gemacht hat, doch er möchte nicht so sein. Das war für mich die größte Überraschung. Doch auch die anderen Figuren gefallen mir sehr gut. Die Idee der Geschichte, dass es sich um mehrere Generationen handelt (mehr erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest), ist auch sehr interessant, denn man erfährt, wie es sich für die anderen Beteiligten anfühlt, wenn ein Familienmitglied, wenn nicht sogar zwei, böse sind. Auch die Hintergründe und Gedankengänge des „Anstifters“ sind unglaublich spannend zu verfolgen und die Art, wie der Autor diese beschreibt, nimmt einen sofort in den Bann. Obwohl das Buch der dritte Band einer Reihe ist (ich wusste das nicht, als ich das Buch gekauft und gelesen habe), ist es kein Problem die Geschichte oder die Figuren zu verstehen. Doch es freut mich, dass es noch weitere Bände gibt und dass die Geschichte von Marcus Williams und Francis Ackerman junior noch weitergeht.

Ich bin der Schmerz

2 Kommentare

  • Vanessa

    Hi Elisa,

    uhhh, so Krimis und Psychothriller sind eher nichts für mich…aber ich kenne einige Leute, die sowas gerne lesen, daher behalte ich es mal als Geschenkidee im Hinterkopf.
    Ganz liebe Grüße und schönen Sonntag!

    • beautyinsimplicity

      Guten Morgen Vanessa,
      ja Krimis und Psychothriller sind nicht für jeden etwas, das stimmt. Ich selber kann so ein Buch nie aus der Hand legen, weil es einfach zu spannend ist. Aber als Geschenkidee eigenet es sich jas super 🙂
      Ich wünsche dir eine schöne Woche, xx

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