Food

What I eat in a day

Guten Morgen meine Lieben! Da sich in meinem Alltag eigentlich alles ums Essen dreht, dachte ich, ich zeig euch mal, was ich so den lieben langen Tag alles esse. Ich lese total gerne diese Food-Beiträge, da man dadurch ganz viel Inspiration bekommt, wenn man mal wieder nicht weiß, was man so essen soll. Es ist nicht so, als würde ich irgendetwas Besonderes essen, doch in den ganzen letzten Wochen hat sich mehr oder weniger eine Routine gefestigt, mit der ich sehr zufrieden bin.

Man muss dazu sagen, dass ich mich nie viel mit Ernährung auseinandergesetzt habe (was man definitiv tun sollte!). Ich war einfach nur faul, hab mich nicht wirklich dafür interessiert und dachte mir, solange ich etwas Leckeres esse, passt alles. Doch so ganz stimmt das nicht.
Als ich jünger war, hatte ich nämlich keinerlei Probleme mit der Ernährung, keine Unverträglichkeiten, nichts. Meine Mama hat immer gekocht (und auch sehr gesund) und es hat immer so lecker geschmeckt (Mamas Küche ist und bleibt halt die Beste, oder?). Doch mit der Zeit, dem Alter, durch Stress, schlechtes Essen und durch viele weitere Faktoren, hat (zumindest mein Körper) gestreikt. Man muss auch dazu sagen, dass ich SEHR viel Zucker zu mir genommen habe. Ich esse für mein Leben gerne Süßigkeiten und könnte tütenweise die Portionen vernichten. Wie habe ich das natürlich gemerkt? Hautunreinheiten, die ich so früher nie hatte, natürlich leichte Gewichtszunahme, damit einhergehend Frustration und Ärger, Demotivation und Müdigkeit. Ich war so unglücklich und wusste, das kommt von all dem Essen. Was man in seinen Körper gibt, scheint auch so wieder heraus – und das habe ich gemerkt!

Ich bin selber keine sonderlich gute Köchin, ich koche auch nicht gerne. Hin und wieder habe ich total Lust auf bestimmte Rezepte (meist die, die ich euch bei meinen Lieblingsrezepten zeige) und dann koche ich auch, doch so Tag für Tag fehlt mir ehrlich gesagt die Motivation, greife schnell zu Fertig- und Aufbackgerichten. Naja, das Endergebnis habe ich dann gesehen. Dadurch war ich mehr oder weniger gezwungen mich mit Ernährung auseinanderzusetzen und habe netterweise viel Input durch meine Mama, die Vegetarierin ist, und meine Schwester, die Veganerin ist, bekommen. Die zwei kennen sich unglaublich gut aus und meine Schwester hat sich natürlich auch viel damit beschäftigt.

Es braucht keinen Wissenschaftler, um festzustellen, dass all das von meiner Ernährung kam und dass Fertiggerichte nicht die beste Option sind, und so habe ich nach und nach gemerkt, was ich vertrage und was nicht, was ich wann essen sollte und wie viel. Und das hat mir sehr geholfen, denn jetzt fühl ich mich einfach wieder viel wohler in meiner Haut und bin viel motivierter und aktiver.

Frühstück

Morgens versuche ich meist etwas zu essen, was mir reichlich Energie für den Tag gibt. Da entscheide ich mich am Liebsten für das selbstgemachte Granola, dass meine Schwester mir nahegelegt hat. Zusammen mit frischem Obst, Sesam- und Chiasamen und Hafermilch, ist das mein Go-To-Frühstück, dass ich fast jeden Morgen esse. Es schmeckt einfach total gut, man kann es durch verschiedene Früchte variieren und ist auch noch gesund. Alternativ esse ich auch gerne frisches Körnerbrot mit der selbstgemachten Marmelade meiner Mama. Manchmal esse ich auch noch ein Ei dazu.

Mittagessen

Obwohl ich warmes Essen so viel spannender finde, als Kaltes, habe ich mir abgewöhnt zweimal am Tag warm zu essen. Für meinen Körper war das einfach zu viel und ich habe vorher nie daran gedacht, dass es daran liegen könnte. Daher gibt es mittags immer etwas Warmes. Da variieren wir aber immer – Fisch, Fleisch, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse und vieles mehr, wir kochen und essen worauf wir Lust haben. Momentan haben wir natürlich auch mehr Zeit als sonst, deswegen kommen wir auch immer zum Kochen und es schmeckt auch 100-mal besser!

Abendessen

Das Beste, was ich meinem Körper abends tun kann, ist, leicht zu essen. Ich hatte eine Weile Schwierigkeiten beim Einschlafen, beziehungsweise nachts durchzuschlafen. Ich lag total oft wach, konnte nicht mehr Einschlafen und hab gemerkt, dass mein Körper (und natürlich auch meine Gedanken) nicht zur Ruhe kommen. Und voilà! Seit ich abends nur noch eine Suppe oder einen Salat zu mir nehme, schlafe ich viel viel besser. Vorher war mein Körper so damit beschäftigt, all das viele Essen zu verdauen, dass es kein Wunder war, dass ich nicht richtig geschlafen habe. Mit einer Suppe oder einem Salat, bin ich wirklich satt, aber nicht zu vollgefressen, meine Verdauung arbeitet nicht so viel und ich kann besser schlafen.

Ganz kurz: Das ist, was ich am Tag esse. Das ist, womit mein Körper und ich uns wohlfühlen und wie es uns am besten geht – bedeutet aber nicht, dass ihr das genauso machen müsst oder dass das die Lösung für alles ist. Jeder Körper ist anders, reagiert unterschiedlich auf Routinen, Lebensmittel und Mengen. Das hängt auch stark davon ab, was ihr sonst noch so den ganzen Tag macht, was ihr arbeitet, wie viel Sport ihr macht etc. Ich habe über Wochen hinweg gemerkt, dass es mir damit besser geht, dass diese Routine meinem Körper guttut und mir ein Teller pro Mahlzeit reicht und nicht wie früher zwei oder drei (ja, ich habe viel gegessen haha).

Das wichtigste ist, dass ihr auf euren Körper hört und merkt, was euch guttut. Viele Menschen essen nach Gefühl – nämlich dann, wenn sie Hunger bekommen, egal ob das nur zweimal oder ob das fünfmal am Tag ist. Euer Körper weiß, was gut für euch ist, ihr müsst nur auf die Zeichen achten. Natürlich habe auch ich erstmal nicht gecheckt, dass meine Schlaflosigkeit daherkommt, doch nach einiger Zeit und einigen Versuchen, habe ich für mich die Lösung gefunden.

Und natürlich gibt es Ausnahmen! Wenn man dann abends zum Beispiel mal grillt oder einfach tagsüber die ganze Zeit unterwegs war und dann abends warm essen möchte – all das mache ich auch ab und an. Wenn es nicht anders geht oder mein Körper der Meinung ist, ich brauche das. Genauso ist es mit Süßigkeiten. Früher habe ich, wie gesagt, Unmengen an Süßigkeiten gegessen, liebe es immer noch, doch ich weiß, dass sie für mich, meinen Körper, meine Haut und meine Zähne nicht gut sind. Ihr solltet euch nicht verbieten irgendetwas zu essen, denn das macht es nur schlimmer, präsenter in eurem Kopf und ihr habt ein richtiges Verlangen danach (ist zumindest bei mir so!). Die Regel für mich ist einfach: Alles in Maßen! Ich muss keine ganze Süßigkeitentüte mehr essen, wenn ich mal Lust habe, sondern kann zwei, drei oder fünf Gummibärchen essen, um dieses Verlangen zu stillen. Nach einiger Zeit reicht dir die Menge auch und ich denke mir mittlerweile ganz oft: Boah ist das süß! Unser Körper gewöhnt sich an alles, solange wir ihm nicht schlagartig alles wegnehmen, was er kennt. Mittlerweile greife ich viel lieber zu einem Stück Obst und oft esse ich einfach nur aus Langeweile und dann ist Obst niemals schlecht. Also hört auf euren Körper und ihr werdet schnell merken, was er euch sagen will!

UND GANZ VIEL TRINKEN MEINE LIEBEN!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, was ihr normalerweise an einem Tag esst und was für euch und euren Körper am besten funktioniert! Ich wünsche euch einen schönen Tag, Elisa xx

10 Kommentare

  • Nicole

    Ich muss aber sagen, dass der Tag den du uns präsentierst sehr lecker aussieht. Reis habe ich ja erst vor einigen Jahren für mich entdeckt und mich echt gefragt, wieso ich das so lange nicht gegessen bzw. gemieden habe. Heute bereite ich total gerne Reis-Curry bzw. Reispfannen zu. Die größte Köchin bin ich auch nicht, aber muss man gar nicht sein, es gibt so viele einfach und schnelle Gerichte, die auch lecker und gesund sind. Ich mache tatsächlich immer allerhand Pfannen mit Gemüse und die sind ja immer flott und einfach.

    Da ich an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leide koche ich auch immer frisch und selbst, ist dadurch in den letzten Jahren sehr wichtig geworden und seitdem ich weg von Fertigessen bin (was nicht heißt, dass ich nicht mal eine Tiefkühlpizza oder eine Dose Ravioli warm mache), geht es mir viel besser. Was bei mir halt gar geht sind diese Maggi-Tütchen und die ganzen fertigen Soßen oder Mikrowellengerichte.

    Dankeschön für das liebe Kompliment Elisa <3.
    Ich hoffe, dass dann ein paar Serien Empfehlungen für dich dabei waren.
    "Legacies" ist in der Tat nicht bei Prime im Abo, ich habe mir die via Staffelpass gekauft ;). Für einen Streaming Dienst ist sie ja leider bisher nicht lizenziert, da muss man auf die Free-TV-Ausstrahlung warten. Die dürfte bei Sixx wsl auch im Herbst 2020 oder Frühjahr 2021 erfolgen. Ich wollte nur ehrlich gesagt nicht so lange warten und mir das auch lieber im O-Ton anschauen. Eine deutsche Snychro gibt es da natürlich auch noch nicht zu kaufen.

    Ich fand die neueste Staffel Elite schon gut, aber nicht ganz so gut wie Staffel 1. Aber im Vergleich mit Riverdale ist die Serie auf jeden Fall auf höherem Qualitätsniveau, weil da sind manche Storylines halt so abstrus, das mir die Worte fehlen.

    • beautyinsimplicity

      Guten Morgen Nicole,
      danke für deinen lieben Kommentar! Ich lieeebe Reispfannen und alles, was damit zutun hat. Mein Freund ist ein großer Fan der asiatischen Küche, weswegen wir sehr viele verschiedene Curry-Gericht mit Reis essen. Man kann sie so einfach variieren und daher könnte ich sie jeden Tag essen 🙂
      Auch wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bestimmt nicht schön ist, bringt sich dich jedoch dazu so frisch wie möglich zu kochen, wovon ich mir definitiv eine Scheibe abschneiden könnte, denn ich bin oft sehr kochfaul…ups. Doch das ist so wichtig und tut uns und unserem Körper gut und darauf sollten wir hören!
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche, xx

  • Vanessa

    Hi Elisa,
    hmmm, das sieht alles gut aus – da bekomme ich direkt wieder Hunger! Habe gerade ein Stück Kirschstreusel gegessen 🙂
    Ernährung ist wirklich total wichtig für das Wohlbefinden und ich habe ebenfalls gemerkt, dass ich nicht zweimal am Tag warm essen will – bei mir ist es aber das Abendessen, dass dann warm ist 🙂
    Das liegt aber auch daran, dass ich den ganzen Tag arbeiten bin und daher gar nicht zum Kochen komme. Zudem habe ich gemerkt, dass ich mich viel besser konzentrieren kann und mich besser fühle, wenn ich intermittierendes Fasten betreibe und daher meinen Joghurt mit Früchten erst gegen 11, 12 Uhr esse!
    Ich koche sehr gerne und auch 1373mal lieber als ich backe, also koche ich dann abends immer etwas Frisches – das ist für mich ein lieb gewonnenes Ritual 🙂
    Im Sommer darf es natürlich auch gerne mal ein reichhaltigerer Salat sein.

    Ganz viele liebe Grüße an dich!

    • beautyinsimplicity

      Ohh auf ein Stück Kirschstreusel hätte ich jetzt aber auch Lust!
      Ich habe die meiste Zeit in meinem Leben auch immer zu Abend etwas Warmes gegessen, sei es mit meiner Familie, da jeder tagsüber in der Schule oder Arbeiten war, als auch mit meiner Mitbewohnerin, da wir tagsüber unterschiedliche Abläufe hatten und dann wenigstens abends zusammen essen konnten. Momentan hat es sich einfach so ergeben, da alle zu Hause waren, dass wir mittags etwas Warmes kochen, doch ich bin mal gespannt, wie sich das wieder ändern wird, wenn die Uni und die Arbeit wieder normal weitergehen.
      Ich habe auch vor ein paar Jahren auch intermittierendes Fasten gemacht und war total begeistert! Sobald mein Freund und ich endlich ausgezogen sind, werden wir das auch wieder einführen 🙂 Ich fühle mich damit einfach so viel besser!
      Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche liebe Vanessa, xx

  • Krissi

    Mmm, sieht alles sehr lecker aus!
    Ich muss sagen, dass ich seit Jahren kaum noch frühstücke. Außer, wenn ich arbeiten muss, dann esse ich eine Kleinigkeit (einen Proteinriegel zum Beispiel).

    Mittagessen tue ich auch nicht und esse eher ein paar Kleinigkeiten wie Reiswaffeln oder Haferflocken mit Milch, wenn ich hungrig bin. Meine Hauptmahlzeit ist das Abendessen. Da mag ich gerne Salat mit Pute oder Hähnchen, selbstgemachte Gyros mit Zaziki, etc.

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    • beautyinsimplicity

      Ich glaube dafür wäre mein Hunger vieeeeeeel zu groß, um weder ein Frühstück noch ein Mittagessen zu mir zu nehmen, doch auch da kommt es auf den eigenen Körper an und was er dir sagt! Toll, wenn das für dich so passt 🙂 Ich glaube mein Körper wäre totunglücklich haha
      Ohh Gyros mit Zaziki liebe ich auch! Das ist SO lecker!
      Ich wünsche dir noch einen schönen Montag, xx

  • Wonderful Fifty

    Liebe Elisa, es ist total interessant deinen Beitrag zu lesen und deine Gedanken in Bezug auf die Ernährung und deine Essgewohnheiten zu erfahren. Sicherlich ist jeder Mensch anders und jeder Körper reagiert anders, trotzdem kann man in solchen Beschreibungen auch immer wieder tolle Anregungen für sein eigenes Leben finden. Ja, an meinen Stellen hast du mich so richtig an meine Essgewohnheiten erinnert – für mich hat Süßes in meinem ganzen Leben immer eine besondere Rolle gespielt und so habe ich immer lieber Palatschinken zum Mittagessen verspeist anstatt irgendein Gemüsegericht und der Hand zu den Süßigkeiten ist mir bis heute geblieben. Daher bin ich auch eher der „Süß“-Frühstücker und dein Marmeladebrot hat mich natürlich gleich mal angelacht. Aber eigentlich wird bei mir ohnehin normalerweise nur am Wochenende gefrühstückt und da gerne richtig groß und lange und ausgiebig und gemütlich. Während der Woche esse ich gerne das erste Mal erst um die Mittagszeit und am Abend gibt es dann ein warmes Gericht, bei dem Suppen ganz oben auf der Lieblingsliste stehen.
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe

    • beautyinsimplicity

      Danke für deinen lieben Kommentar! Ich finde es so interessant mehr über die Essensgewohnheiten anderer zu erfahren, da sie so unterschiedlich sind. Man erkennt daran wieder, dass jeder Körper andere Bedürfnisse hat, was nicht heißt, dass man auch mal was Neues ausprobieren kann, um zu sehen, wie der Körper darauf reagiert.
      Wie schön, dass es auch noch andere Menschen mit einem Hang zum Süßen haben, denn ich liebe es sehr, aber es ist leider nicht immer das Beste für mich…
      Ich glaube ich könnte mir das gar nicht vorstellen, morgens gar nichts zu essen, da ich schon mit einem Hungergefühl aufwache haha, aber vielleicht ist das auch nur Gewohnheit 🙂
      Ich wünsche dir einen schönen Tag, xx

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