Kurztrips,  Wanderlust

Zwei Tage in Regensburg

Meine Lieben, ich war in Regensburg! Und zwar habe ich dort eine meiner besten Freundinnen, die ich aus Augsburg kenne, besucht. Nach unserem Abschluss ist sie mit ihrem Freund in Regensburg zusammengezogen, während mein Freund und ich jetzt in Mainz zusammenwohnen…ist leider eine ganz schöne Strecke! Doch das hält uns nicht davon ab uns gegenseitig zu besuchen. Geplant war eigentlich, dass wir uns viel früher und viel öfter den Frühling und den Sommer über sehen, doch wie wir alle wissen, hatte die Welt andere Pläne. Nach etlichen Monaten, die wir uns nicht sehen konnten, sind wir dann im Juni endlich nach Regensburg gefahren und da ich die Stadt so unglaublich schön finde, dachte ich, ich zeig sie euch mal! Bezüglich Unterkünfte kann ich euch tatsächlich wenig sagen, da mein Freund und ich mit dem Auto runter gefahren sind (ungefähr vier Stunden) und bei unseren Freunden geschlafen haben.

Als wir Freitagmorgen angekommen sind, haben wir uns so sehr gefreut. Erstmal wurde eeewig gequatscht, bis wir dann endlich aufgestanden und durch die Stadt gelaufen sind.

Erster Stopp: Durch die Stadt schlendern

Zu allererst sind wir einfach nur ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben uns einen ersten Überblick verschafft und haben die Stadt ein wenig kennengelernt. Doch schon der kleine Spaziergang an der Donau mit den hübschen Häusern hat mich begeistert, weswegen ich es kaum abwarten konnte, mehr zu sehen!

Nächster Stopp: Dom St. Peter

Anschließend sind wir zum Dom St. Peter in Regensburg gelaufen. Die zwei prachtvollen Türme sind mir schon früher aufgefallen, da man sie schon von Weitem sieht. Der Dom liegt im Herzen der Regensburger Altstadt und sieht einfach nur majestätisch aus. 1273 begannen die Bauarbeiten für den Dom. Heute ist das Bauwerk einer der bedeutendsten Bauwerke der süddeutschen Gotik. Aus Zeitgründen haben wir uns den Dom nicht von innen angeschaut, doch er ist frei zugänglich und man kann sogar an Führungen teilnehmen.

Nächster Stopp: Steinerne Brücke

Ein absolutes Muss, wenn man in Regensburg ist, ist die Steinerne Brücke. Sie zählt zu den ältesten erhaltenen Brücken Deutschlands und verbindet Regensburg mit dem historischen Stadtteil Stadtamhof. Die Brücke wurde im Jahr 1135 erbaut und diente sogar als Vorbild für die Karlsbrücke in Prag. Durch Naturkatastrophen und Kriegen hat sich natürlich auch das Aussehen der Brücke immer wieder verändert, weswegen heute nur noch ein Turm von drei noch steht. Die 308 Meter lange Brücke muss man definitiv einmal überquert haben. Zum einen, weil man eine tolle Aussicht auf die Donau hat und zum anderen, weil man den jeweiligen anderen Stadtteil mal von der Ferne sieht – und beide Seiten sehen so so schön aus!

Nächster Stopp: Historische Wurstkuchl

Wenn man sowieso bei der Steinernen Brücke ist, lohnt es sich das kleine süße Häuschen mal genauer anzuschauen. Dieser Familienbetrieb verkauft seit 850 (!!) JAHREN seine Köstlichkeiten. Dort gibt es unter anderem die besten Bratwürste in ganz Regensburg, leckeren selbstgemachten Senf und hauseigenes Sauerkraut.

Nächster Stopp: Mittagessen bei Café Lila und Haidplatz

Nach der langen Autofahrt und dem Erkunden der Stadt haben wir dann irgendwann auch Hunger bekommen. Doch wir wollten nicht zu viel Zeit verlieren, weswegen wir uns im Café Lila etwas mitgenommen und uns an einen Brunnen auf dem Haidplatz gesetzt und gegessen haben. Der Haidplatz ist einer der ältesten und traditionsreichsten Plätze Regensburgs.

Nächster Stopp: Altes Rathaus

Gut gestärkt, sind wir dann auch wieder losgezogen, um die Stadt weiter zu erkunden. Als Nächstes sind wir am Rathaus vorbeigekommen, das meiner Meinung nach unglaublich schön ist. Das Alte Rathaus wurde 1245 errichtet als Friedrich II Regensburg zur Freien Reichsstadt erhob. Der älteste Teil ist der 55 Meter hohe Turm. Das Rathaus kann man auch besichtigen und ich habe gehört, dass sich im Keller noch alte Folterinstrumente befinden, die man sich anschauen kann.

Anschließend waren wir noch einkaufen, damit wir an dem Wochenende alles haben, was wir brauchen und sind dann nach Hause gegangen, da es angefangen hat zu regnen. Am Abend ist das Wetter aber wieder besser geworden und wir sind in der Alten Linde essen gegangen. Dort gab es natürlich, ganz klassisch, ein Schnitzel mit Kartoffelsalat und es war SO LECKER! Wir saßen draußen, hatten eine schöne Aussicht auf die Donau und die Regensburger Altstadt und haben den Abend zusammen einfach genossen.

Am nächsten Tag ging es für uns nach einem ordentlichen Weißwurstfrühstück wieder in die Innenstadt, um noch ein bisschen mehr von der Stadt zu sehen.

Erster Stopp: Bismarckplatz

Mitten in Regensburg befindet sich der Bismarckplatz. Dort stehen zwei wunderschöne Brunnen, die vor allem im Sommer gut besucht sind. Die Menschen treffen sich hier, um zu plaudern, den Abend zu genießen und etwas zu trinken. Außerdem befindet sich auf dem Platz auch das schöne Theater.

Nächster Stopp: Goliathhaus

Besucht man Regensburg, kommt man fast nicht daran vorbei das riesige Gemälde an der Fassade des Goliathhauses zu erspähen. Seit dem 13. Jahrhundert war das Gebäude in Besitz von mächtigen Patrizierfamilien, die um 1573 herum ein großes Bild des Kampfes zwischen David und Goliath an die Wand malen ließen.

Nächster Stopp: Stadtamhof

Wenn man über die Steinerne Brücke geht, kommt man nach Stadtamhof, dem gemütlichen Stadtteil. Er fällt durch eine malerischen Häuser auf, die sich in zahlreichen Farben aneinanderreihen und ein wunderschönes Bild abgeben. Seit 2006 wurde Stadtamhof sogar mit der Regensburger Altstadt zum UNESCO Welterbe erwählt. Dort befinden sich unter anderem eine Vielzahl an Cafés, Bars und Restaurants. Zum Beispiel auch die Kuchenbar (ohja, ihr habt richtig gehört!). Sie haben dort eine unglaublich große Auswahl an Kuchen, die man vor Ort drinnen und draußen genießen oder sich mit nach Hause nehmen kann. Am Wochenende steht auch eine gute Schlange davor. Wir haben zum Glück einen Platz ergattert und haben köstliche Kuchen gegessen.

Nächster Stopp: Ostentor in Regensburg

Das Ostentor ist eines der schönsten gotischen Stadttore Deutschlands. Es wurde 1300 errichtet und war bis 1889 der einzige Zugang nach Regensburg aus östlicher Richtung. Es ist außerdem das einzige noch vollständig erhaltene Stadttor von Regensburg.

Anschließend sind wir zurück nach Hause gelaufen und haben uns zusammengesetzt, gequatscht und Sushi bestellt. Am nächsten Tag haben wir (da wir nachts lange wach waren) etwas länger geschlafen, haben noch richtig schön zusammen gefrühstückt, bevor wir dann unsere Sachen gepackt und uns auf den Heimweg gemacht haben. Das Wochenende war einfach nur wunderschön und ich kann es kaum erwarten Regensburg wieder zu besuchen!

Wart ihr schon einmal in Regensburg? Wie hat es euch gefallen? Elisa xx

2 Comments

  • Nadine

    Ein schöner Reisebericht und tolle Fotos, die einem die Stadt echt schmackhaft gemacht haben, ich war bisher noch nicht in der Stadt, sollte sie wohl aber mal auf meine Reiseliste setzen 😀

    Danke dir auch für deinen Kommentar, Würzburg ist auch echt ein Ausflug wert.

    Alles Liebe

    Nadine

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